Fold me! Das Lenovo YOGA Book für unterwegs

Falte es, dreh es, stell es auf - es funktioniert alles!

Wie meine Twitter-, Instagram- und Snapchat-Follower sicherlich wissen, war ich dank 1&1 Ende November in Köln unterwegs und besuchte die 1&1 Hardware-Lounge (#1und1HWL). Zu Gast waren unter anderem Salomé, Peter und Martin von 1&1, Gilly, Lars von AllAboutSamsung, Jens und viele viele mehr! Es war ein wahnsinnig toller und lustiger Abend, den man sehr gern wiederholen würde!

Doch natürlich durfte auch die 1&1 Blogger WG nicht fehlen und dort wurde unter anderem das neue Lenovo YOGA Book vorgestellt, welches alle Teilnehmer am Ende als Testgerät mit nach Hause nehmen durften. Im Hotel habe ich mir das Gerät spät in der Nacht noch eingerichtet, damit ich es auf der Zugfahrt zurück am Tag danach gleich nutzen konnte.

Da es sich hier um die Android-Variante mit Android 6.0 handelt, war das natürlich ziemlich einfach. Mit dem Google-Account anmelden, kurz paar Einrichtungsfragen beantworten und schon kann's losgehen! Dank des ultraportalen Gehäuses und dem extrem geringen Gewicht ist es super angenehm zu bedienen. Das Besondere am YOGA Book ist aber die Idee dahinter: Es gibt keine Tasten mehr, diese werden nur noch auf einem riesigen sogenannten "Kreativpad" eingeblendet und bilden somit sowohl eine Tastatur als auch ein großes Pad zum Zeichnen mit dem mitgelieferten Stift, der unter anderem auch als normaler Kugelschreiber genutzt werden kann. 

Hierfür kann der zusätzlich mitgelieferte Block verwendet werden, der sich magnetisch auf dem Kreativpad ausrichtet und man die Notizen schriftlich festhalten kann. Das YOGA Book erkennt den Stift und fertigt diese Notizen auch digital in Echtzeit mit an, sodass man diese doppelt gesichert hat. Mir ging's schon oft so, dass ich manche Notizen gern in Evernote oder anderen Apps gespeichert hätte, dank des YOGA Book ist dies nun möglich.

Wenn man das Gerät nicht gerade als Zeichenpad verwenden möchte, dann wird hier eine normale Tastatur eingeblendet. Was anfangs recht merkwürdig aussieht, bewahrheitet sich auch beim erstmaligen Benutzen: Es ist total ungewohnt, nur noch auf einem Pad zu tippen und trotzdem eine Art Notebook vor einem stehen zu haben. Klar, man kennt diese Handhabung von Tablets und Smartphones, doch irgendwie ist es dennoch was anderes, wenn es wie ein Notebook aussieht. Glaubt mir, ihr müsst es ausprobieren. 

Doch wie ihr auf den Fotos erkennen könnt, steht der Name YOGA für etwas besonderes bei Lenovo - nämlich für den einzigartigen Formfaktor. Ich kann das Lenovo als kleines Notebook nutzen, ganz aufklappen als flaches Tablet, ich kann es aufstellen und damit Serien und Filme ganz bequem im Bett ansehen oder ganz zusammenfalten und nur das Display benutzen. Den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt und das ist ultrapraktisch!

Doch was mir natürlich besonders unter den Fingern brannte: Wie nutzt sich Android so mit einem Mauszeiger? Das kann man nämlich mit dem YOGA Book machen. Man muss nicht, aber man kann. Es fühlt sich dann noch ein Stückchen mehr nach einem kleinen flexiblen Ultrabook an als nach einem Tablet. Die Android-Apps öffnen sich als seperate kleine Widgets in der Größe eines Smartphone-Displays, wenn man dies so nennen mag. So kann man mehrere gleichzeitig öffnen und auf dem Desktop ablegen wo man möchte. 

Auch im Alltag hat sich das kleine Gerät bewährt. Ich hatte es oft mit in der Agentur, hab auch teilweise die Bildbearbeitung probiert, soweit es halt unter Android möglich ist. Wenn für jemanden das YOGA Book interessant sein sollte, er aber kein Android-Gerät möchte, der kann auf die Windows 10-Variante zurückgreifen, die Anfang 2017 in den Handel kommen sollte. Mit dieser würde ich mich dann wahrsch. auch noch etwas wohler fühlen, da doch einige Programme mehr laufen würden, die ich auf einem Notebook haben möchte.

Doch alles hat irgendwann sein Ende, genau wie diese kleine Review. Alles in Allem muss ich zugeben, dass ich positiv überrascht war, wie flexibel und praktisch solch ein nettes und portables Notebook doch ist. Im alltäglichen Gebrauch ist dies durchaus hilfreich, sei es in der Küche zum Rezepte lesen oder im Bett zum Bingen von einigen Serien. Wer Interesse hat, kann sich das Ding sogar mit einer günstigen 1&1 Tablet Flat holen, dann ist das Ding schon so gut wie kostenlos mit dabei und man hat auch noch ein richtig schönes Datenvolumen für unterwegs.

(Sollte euch das Hintergrundbild gefallen, der kann gern mal bei mir auf Instagram vorbeischauen. Dort gibt es das Bildchen, zumindest im Kleinformat.)

von Tobi

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